Entwicklungspotenziale

Chancen und Entwicklungspotenziale der „Alten Welt“ gemeinsam gilt es zu entdecken und zu fördern. Traditionell wird die Region zwischen Glan, Lauter und Alsenz „Alte Welt“ genannt und die Verbandsgemeinden Otterbach-Otterberg, Lauterecken-Wolfstein, Alsenz-Obermoschel, Rockenhausen und Meisenheim bilden in diesem Bereich quasi die gemeinsame Schnittmenge der benachbarten Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Donnersbergkreis und Bad Kreuznach. Allein schon diese Gemeinsamkeit brachte die drei Landräte Ralf Leßmeister, Otto Rubly, Rainer Guth und Landrätin Bettina Dickes auf die Idee eines Solidarbündnisses, das den Blick über den eigenen Tellerrand weitet und Chancen eröffnet, um gemeinsam die ländliche Region zu stärken. So ist der Entschluss gereift, zusammen mit den beteiligten Bürgermeistern und Ortsbürgermeistern in der Region „Alte Welt“ gemeinsam nach Chancen und Potenzialen zu suchen, um die Region zu stärken und ihr neue und ambitionierte Perspektiven zu eröffnen. Die Evangelische Kirche der Pfalz ist als fünfter Partner mit dabei, vertreten durch Dekan Matthias Schwarz.

Zunächst wurden Koordinatoren bestimmt, der Landkreis Kaiserslautern kümmert sich um die Themen Infrastruktur und Wirtschaft, Bauliche Innenentwicklung und ÖPNV, der Kreis Kusel hat die Aufgabe Kultur, E-Mobilität und Versorgung übernommen, während der Donnersbergkreis sich dem Thema Zahlen und Fakten, Fördermöglichkeiten und Telekommunikation widmet und der Landkreis Bad Kreuznach Tourismus,  ärztliche Versorgung und Gesundheit übernimmt. In diesem Bündnis verantwortet die Evangelische Kirche Pfalz den Aufgabenbereich Demografie und soziale Entwicklung, Jugend- und Seniorenarbeit.

Im Dorfgemeinschaftshaus Heimkirchen präsentierte man erste Arbeitsergebnisse. Gastgeber Landrat Leßmeister, seine Kollegin Dickes und die beiden Kollegen Guth und Rubly sowie Dekan Schwarz waren von den ersten Ergebnissen beeindruckt. Nächster Schritt soll sein, aus der Bestandsanalyse weitere Ideen zu den einzelnen Themenfeldern konkret zu entwickeln. Alle Beteiligten sind sich einig, dass man gemeinsam auf dem richtigen Weg ist, um motiviert und ideenreich die ländliche Struktur zu stärken. Beim nächsten Treffen im Frühjahr sollen gemeinsam erste konkrete Vorhaben in Angriff genommen werden.